Where are the germans… Time to say goodbye

So heute ist unser letzter Australien Tag… so schnell sind also die 37 Tage hier in West- und SĂŒdaustralien vorbei.. insgesamt 4600km haben wir jetzt das grosse Land bereist. Morgen auf dem langen Flug nach Hawaii versuchen wir noch eine Zusammenfassung zu schreiben 😁

Unsere finale Tour fĂŒr heute: Hahndorf – Port Adelaide – Glenelg (ca. 90km)

Zuerst besuchen wir nach unserem „Reste“-FrĂŒhstĂŒck das Örtchen oder StĂ€dtchen „Hahndorf“.. einwirklich touristisch hervorragend herausgeputzte Location die Aufgrund ihrer deutschen GrĂŒnder perfekt vermarktet wird.. die am 28 Dezember 1838 hier gelandeten Deutschen hatten mit ihrem Schiff dem „Zebra“ eine wahrlich beschwerliche Reise…haben aber ein nettes heute historischen Ort den Australiern „vermacht“.

Nach soviel German Culture 😉 fuhren wir weiter in den Norden von Adelaide ans Meer.. dort besuchten wir das Örtchen „Port Adelaide“… nicht fehlen durfte natĂŒrlich auch der Spielplatz Besuch…der Ort war heute allerdings ein wenig „leer“ da hier wohl eher am Wochenende der BĂ€r steppt.. wenn all die Kneipen und Bars geöffnet haben..

Den zVieri und den Sundowner haben wir dann wieder in unserem Lieblingsort „Glenelg“ gemacht.. wir haben uns wieder im Stanford Grand eingebucht… somit gehen hier ganz langsam die 37 Tage zu Ende… und wir beginnen mit der Kunst des Koffer Packens… wir dĂŒrfen morgen nur noch 20kg pro Koffer mitnehmen und haben bisher natĂŒrlich kaum Sachen gekauft… hihihihihi… jetzt wird’s spannend 😎

Goodbye Kangaroo Island..

Heute mal nur ein kurzer Bericht…unsere Route fĂŒhrt uns von Kingscote wieder zurĂŒck zum Hafen von Penneshaw. Dort haben wir die 1330 Uhr FĂ€hre fĂŒr unsere RĂŒckfahrt gebucht. Dann geht es wieder auf dem Festland angekommen von Cape Jarvis nach Normanville. Dort machen wir Spiel- und zMittag Pause. Dann geht es ab in die Adelaide Hills…zu unserem heutigen Zielort: Hahndorf – the oldest surviving German settlement.

Die Fahrt durch die Adelaide Hills fĂŒhrt wunderschön hĂŒgelig durch WĂ€lder und von Weingut zu Weingut. Wir haben hier wieder ein sonnigen Herbsttag bei 18C. Morgen frĂŒh wollen wir frĂŒh raus und dann noch ausgiebiger Hahndorf anschauen.. der Ort war uns heute Abend bei Ankunft zu voll am Ostermontag. Darum sind wir gleich zu unserem Campground und unserem Cottage dort gefahren… wir mĂŒssen ja langsam fĂŒr den nĂ€chsten langen Flug packen 😁

Morgen geht es also noch durch Hahndorf, dann nach Port Adelaide und dann wieder nach Glenelg zur letzten Übernachtung bevor der Australien Besuch dann leider schon wieder vorbei ist. Übrigens jetzt nach Sonnenuntergang mĂŒssen wir auch mal frieren… fĂŒr morgen frĂŒh sind erstmal sonnige 9C angesagt bevor wir dann wieder 24C haben werden.

Desert Bunnys und Happy Easter !!

Allen treuen Tagebuchlesern wĂŒnschen wir erstmal „schöne Ostern“ !

Heute frĂŒh hat uns der Osterhase auch im Appartement besucht, was unsere Tochter extrem spannend fand und in die nĂ€chste Stunde immer wieder auf den Balkon gelaufen ist, um sich zu ĂŒberzeugen, dass er draussen nicht nochmal vorbei lĂ€uft… lustig.. ansonsten sind wir auch sehr relaxed heute in den Ostersonntag gestartet, da man uns heute 1 Stunde mehr geschenkt hat.. letzte Nacht wurden hier die Uhren auf Winterzeit umgestellt.. somit habe wir jetzt wieder nur 7.5h „Vorsprung“ zu daheim.

FĂŒr heute haben wir uns zwei Programmpunkte ausgesucht… die Seal Bay mit Ihrer Seelöwen Kolonie und Little Sahara… also rein ins Auto und die 60km zum Seal Bay Conservation Park. Nach kurzer PrĂŒfung, was hier geboten wird, haben wir uns dann doch fĂŒr die teurere Guided Walk Tour entschieden… mit 30 AUD pro Nase und Kinder ab 4 (Generell in Australien) zahlen auch anteilig, doch ein relativ teurer Spass.. aber da wir hiermit die Forschungsarbeit an den ca. 800 Seelöwen unterstĂŒtzen, haben wir das gerne gebucht. Der Vorteil ist auch gegenĂŒber den Self Boardwalk, dass man mit einem Ranger runter auf den Strand direkt zu den Seelöwen darf und erst noch aus erster Hand alle Infos zu den Tieren erhĂ€lt. Da ist doch recht viel verblĂŒffendes dabei…so waren wir ĂŒberrascht, dass die Tiere relativ weit im Landesinneren unter BĂŒschen „schlafen“ und dann am Tag an den Strand „marschieren“.. darum musste man auch immer damit rechnen, dass ein Kollege die DĂŒnen runter spurtet was auch echt oft vorkam. Die „Autobahnen“ seht ihr hier auf dem folgenden Bilde recht gut.

Dazu hatten wir viele Seelöwen Babys (laut Infoboard 206, wovon 58 nicht mehr da sind..) gesehen, da wurde direkt unter den Leitplanken vom Laufsteg (welches die Tiere gerne als Schattenplatz nutzen) krĂ€fig und laut „gesuckelt“ , was die Tochter zum Lachen fand.. dadurch das einige Seelöwen Damen gerade wieder parat fĂŒr die nĂ€chste Paarungsrunde waren, gab es auch sehr viele MachtkĂ€mpfe der Seelöwen MĂ€nner am Strand…was fĂŒr ein Leben..dauernd sich an der Bar wegen der Damen prĂŒgeln 😁 Die Rangerdame hat uns auf jedenfalls vieles erklĂ€rt und wir haben dann auch noch ca. 2h hier verbracht, weil sich dauernd etwas vom Steg aus tut… lustig was hier so passiert.

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Nach soviel Tieren ging es erstmal wieder zum Picknick an ein schönes PlĂ€tzchen.. neuerdings nur noch im Landesinneren… weil unserer Tochter wegen ihrem Feindbild der Möwe nicht mehr zum Essen am Strand zu ĂŒberreden ist… da ist fĂŒr Sie die Gefahr zu gross, dass Ihr Essen wegkommt und die Möwe damit durchbrennt… erklĂ€rt Sie uns 😳 So frisch gestĂ€rkt fahren wir dann zu Mamas ♄Wunsch zu „Little Sahara“.. das sind grosse SanddĂŒnen, wo auch viele zum Boarden gehen. Hier verbringen wir dann wieder viel Zeit, und toben uns so richtig im Sand aus.

Auf der ca. 1km langen Schotterpiste nach draussen hat dann Papa auch wieder viele Koalas auf den EukalyptusbĂ€umen erspĂ€ht.. warum sind wir gestern nochmal in einen National Park dafĂŒr gefahren 😉 die hat es hier ja fast mehr…. lachten wir..

In unserem Ort angekommen wollte dann die junge Dame nochmal ihren ♄ Wunsch nachgehen… na klar Sie wollte die Pelikan FĂŒtterung noch einmal erleben.. leider mussten wir dort von dem Mann, der die FĂŒtterung seit 25 Jahren macht erfahren, dass er in wenigen Tagen, wenn die Ferien hier vorbei sind, damit aufhört und in Ruhestand geht..echt schade.. dafĂŒr konnten wir dieses mal aber noch lernen und sehen, dass ein Pelikan es sowas von ĂŒberhaupt nicht mag wenn er ein Fisch verkehrt in den Schnabel bekommt.. was uns der Mann mit einem grossen Fisch demonstriert hat…wie lustig probiert er dann den grossen Fisch gekonnt in seinem Schnabel zu drehen… (und das wenn nebenan noch die hungrigen Kollegen nerven) 👌

So morgen geht es dann wieder die 60km zum FĂ€hrhafen, wo wir dann wieder auf das Festland zurĂŒck fahren…

Isch es KÀnguru und dÀ Koala au in dÀ Osterferie ??

..war die durchaus berechtigte Frage der Tochter nachdem wir auf den ca. 110km von unserer Wohnung bis zum Eingang am Flinders Chase National Park kein einziges Tier gesichtet hatten. Auch die ersten 700m vom 1.5km langen Heritage Walk am Parkeingang waren mehr als ernĂŒchternd…seht selbst… viele Wiesen mit Millionen von KĂ€nguru-„Bohnen“ aber nicht ein Tier..

..doch dann endlich.. haben Papas Augen wieder JĂ€ger QualitĂ€ten bewiesen und das erste Wallabie im Unterholz identifiziert… dann sogar noch Koalas.. und und und… ja auf den letzten 800m waren dann doch noch einige da… also nicht alle in Ferien sagte Papa.. puhhhhh.. GlĂŒck gehabt.

Bei so viel GlĂŒck nun aber ganz schnell runter zum Admiral Arch.. dort soll es ausser genialer KĂŒste und dem Bogen auch NeuseelĂ€ndische Pelzrobben geben.. Also bevor die auch noch in Ferien gehen, wollen wir denen noch schöne Ostern wĂŒnschen… die 15km dort hin winden sich dann doch in einigen Kurven bis zur KĂŒste vor..und ausser den Tieren sind auch viele Australier in Osterferien…soviel wie hier los ist 😁, vorne angekommen, begrĂŒsst uns zunĂ€chst der Leuchtturm.. dann kommt die KĂŒste.. brachial donnert hier die Brandung an den Fels… und dazwischen sind dann auch wirklich viele Pelzrobben, die sich im Meer mit den Wellen freuen oder faul auf dem Fels sich den Pelz von der Sonne wĂ€rmen lassen.. ĂŒbrigens hier ist ein wunderschöner Herbsttag mit 20C.

Dann gehts weitere Treppenstufen runter bis zum Admiral Arch.. ein beeindruckender Felsbogen mit Stalaktiten (oder waren es -gmiten ? 😉) auch hier tummeln sich einige Pelzrobben mit ihren Jungen..imposant.

Nach soviel KĂŒste fahren wir weitere ca. 15km zum nĂ€chsten Highlight im Park den „Remarkable Rocks“… fĂŒr alle wissenschaftlich interessierten Tagebuchfreunde… mal wieder eine Erosionsgeschichte wie der entstanden ist.. (hier zu lesen).. da hat sich zu Godwana Zeiten mal wieder ein grosses Granitsteinchen im „Weichei“-Gesteinsschicht verirrt… dann viel wischiwaschi vom Meer und Regen und fertig ist das Mondgesicht… so also mal die Kurzfassung 😳 aber im Ernst wĂ€ren nicht die vielen Touristen hier dann wĂ€re das klettern durch die vielen ausgewaschenen Höhlen und Schluchten noch schöner auf dem Platteau als es so auch schon ist.

So jetzt fahren wir zurĂŒck zum Park Eingang und machen erstmal einen verspĂ€teten zMittag um 15uhr … danach wollen wir nochmal auf einen Walk zum Tiere schauen..wieder treffen wir nun am spĂ€ten Nachmittag auf KĂ€ngurus, Koalas und Wallabies…. sehr schön… da lĂ€uft die Tochter als GrosswildjĂ€ger ganz von allein die KM durch den Wald.. ganz ohne Schulter 😁 So jetzt ist es hier auch schon recht spĂ€t, denn wir wollen ja eigentlich noch den Hanson Bay Koala Sanctuary besuchen… das wird knapp.. um kurz nach 1630 Uhr sind wir dort und die Rangerin meint, „we close at 1700 and the Walk needs 1.5h“… oh Pech. Aber.. nachdem wir noch ein wenig im Shop rumlungern und die kleine Dame dauernd fragt, warum wir nicht rein können.. ruft uns die Rangerin auf einmal zu sich und meint.. „Go in for 30min for free…“ und sagt uns, wo die meisten Koalas gerade sind… Super freundlich !!! Und belohnt werden wir zum Schluss mit einem Koala der von einem Baum auf den anderen geht, indem er vor uns auf den Boden steigt und gemĂŒtlich zum anderen Baum lĂ€uft… nach so vielen Tieren schlĂ€ft es sich auf der RĂŒcksitzbank dann so gut, dass die 100km Heimweg nix mehr aus machen.

Dort angekommen verzichten wir heute auf das kochen und holen uns „takeaway.. best fresh Fish on the Island“ bei Kangaroo Island Fresh Seafood. Mmmhhhh lecker.. en Guete.

Festland – Insel 1:0

Heut mĂŒssen wir etwas frĂŒher los.. wir mĂŒssen die ca. 140km (oder ca.2h wie der ReisefĂŒhrer sagt) von Glenelg bis Cape Jarvis so schaffen, dass wir um 1130 Uhr den Check-in fĂŒr unsere FĂ€hre nach Kangaroo Island nicht verpassen… und da heute ja Karfreitag ist erwarten wir ein bisschen Chaos auf den Strassen. Doch die Strasse sind heute doch relativ gut zu fahren und entsprechend gut kommen wir in Cape Jarvis an. Auf der Fahrt fĂ€llt uns auf das es a.) sehr viel hĂŒgeliger und welliger ist und b.) wir schon viel mehr KĂ€ngurus und Wallabies sehen als zuvor in West Australien… interessant!

NĂ€chster sehr interessanter Part war dann das einparken auf der FĂ€hre… bei diesem Procedere war wirklich jeder Zentimeter auf der FĂ€hre ausgenutzt. Da muss man vorwĂ€rts, seitwĂ€rts, rĂŒckwĂ€rts einparken bis alles voll ist.. echt lustig. Aber unser kleiner Toyota Corolla findet auch seinen Platz 😁

Auf Kangoroo Island angekommen mĂŒssen wir dann nochmal ca. 55km bis zu unserer Wohnung in Kingscote fahren und freuen uns schon auf die Tiere links und rechts am Wegesrand…Papa gibt extra noch die Wette aus: „Wer das erste australische Tier sieht, bekommt ein Eis..“. Doch was passiert? Ausser vielen toten Wallabies am Strassenrand bewegt sich nichts lebendiges.. da hat das Festland heut aber klar nach Punkten gewonnen. Wo sind die den alle hin? Zum Osterhasen? Na wenigstens bei der Pelikan FĂŒtterung in unserem Ort sind dann doch viele der grossen edlen Kollegen da… das freut auch unsere kleine Dame sehr.. gespannt lauscht Sie den ErklĂ€rungen vom Mann, der die Vögel jeden Tag um 17 Uhr fĂŒttert und uns Menschen erklĂ€rt, was das fĂŒr Jungs und MĂ€dels sind… die sind mit einer Spannweite von 3m dann doch recht grosse bzw. weltweit die grössten Pelikane, die es gibt, erfahren wir…

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So danach ist auch schon wieder ein Tag rum.. und wie wir eben im Visitor Center erfahren haben… ab morgen werden hier die Uhren um eine Stunde zurĂŒck gestellt! Dann geht die Sonne wieder um 1830 und nicht wie aktuell um 1930 unter.

Einfach, einfach

Die Sonne, das Meer, die angenehmen herbstlichen 21C und das Flair von Glenelg sorgten heut dafĂŒr, nachdem wir das Mietauto abgeholt haben, dass wir einfach den Tag hier verbracht haben. StrandspaziergĂ€nge, Spielplatz Stops, CafĂ© Stops.. und Ruckzuck ist schon wieder Abend… heute spĂŒrt man aber auch deutlich das Australien so langsam auch Ferien hat… es wird voller und quirliger hier in Glenelg.

Bevor wir aber Abendessen heisst es „Coles“ das Lieblingswort von unserer Tochter oder einfach gesagt: es geht zum Proviant einkaufen…da auch hier am Karfreitag vieles zu hat, mĂŒssen wir jetzt schon einkaufen gehen…da es zufĂ€llig hier im Ort einen „Coles“ gibt geht es natĂŒrlich dort hin,auch hier gehts zu wie bei uns an Weihnachten. Jeder will noch schnell das wichtigste fĂŒr die nĂ€chsten Tage einkaufen…

Am Abend dann in der FussgÀngerpromenade viel Live-Musik aus den Bars und die Fenster Richtung Meer weit offen.. coole Stimmung hier.

Morgen fahren wir dann ca. 2h nach Cape Jarvis und verladen dann unser Auto auf die FĂ€hre. Diese bringt uns dann in ca. 30min nach Kangoroo Island, der dritt grössten Insel von Australien. Dort hoffen wir auf TierglĂŒck und viele Seelöwen, KĂ€ngurus, Wallabies, Koalas, Pelikane, etc…. wir sind mal gespannt. Auch neugierig sind wir auf unsere Wohnung dort in Kingscote..

Welcome „Grande Dame“…

…so kommt uns Adelaide auf den ersten Blick gegenĂŒber dem „Teenager“ Perth vor…wobei die Weiblichkeit in Adelaide gern und ĂŒberall Tight trĂ€gt.. egal ob zur Arbeit, zum Studieren, zum CĂ€fele, usw. es scheint in zu sein… das fĂ€llt sogar Papa auf 😁 spĂ€ter dann stellen wir fest auch Mann trĂ€gt Tight allerdings unter einer Short.. wie komisch sieht das aus 😎 AltehrwĂŒrdig kommt Adelaide aber sonst daher und die Leute sehr cool Alternativ. Auch unser Hotel fĂŒr die ersten NĂ€chte hier, das Stamford Grand steht ehrwĂŒrdig an vorderster Front im Vorort „Glenelg“ mit grosser Plaza und Strassenbahn, die uns spĂ€ter direkt in 25min. in die City nach Adelaide bringt. Glenelg wirkt sehr sympathisch auf uns und wir gönnen uns heut frĂŒh auch mal ein FrĂŒhstĂŒck extern..

Frisch gestĂ€rkt fahren wir dann mit der Tram direkt ins City Center und laufen gemĂ€ss unserem ReisefĂŒhrer die SehenswĂŒrdigkeiten ab…erster Stop das Casino im Bahnhof.. hier geht es sogar mit Shorts an den Blackjack Tisch und fĂŒr 1130 Uhr sind hier die Tische schon ganz schön voll mit Zocker….

Als nĂ€chstes gehts durch Museen und Parlament Viertel ehe wir anschliessend in die FussgĂ€ngerzone abbiegen.. doch vorher besuchen wir noch das „Museum of Migration“ welches die Migrationsströme und -historie sehr anschaulich aufzeigt.. nun ist aber Zeit fĂŒr eine Pause… da ist jemand ganz schön mĂŒde und braucht dringend wegen der Zeit Verschiebung ein kurzes Nickerchen… 😁 schliesslich sind wir nun nochmal 2.5h gegenĂŒber Perth oder nun 8.5h gegenĂŒber der EuropĂ€ischer Zeit voraus.

Soooo aufwachen… dann nochmal um ein paar HĂ€userblöcke. Irgendwie wirkt Adelaide fĂŒr Mama grösser und fĂŒr Papa kleiner als Perth… mhhhhhh Na egal wir haben nun langsam gegen Abend Hunger und wollen noch hier in der Stadt was essen bevor wir mit der Tram wieder raus fahren… wir finden auch schnell eine „Brewery“ , die ihr eigenes Bier braut und Burger mit Pommes anbietet…lecker…endlich mal ungesund essen nach all dem ganzen GemĂŒse und Frucht Zeugs als wir Camper waren, sagt Papa 😎 und vor allem nach 5 Wochen mal wieder ein Bier… cheers . Besonders cool war als Papa und Tochter neugierig in die glĂ€serne Braustube schauten (die gerade geputzt wurde…) öffnete der Braumeister die TĂŒr, bat uns herein und erklĂ€rte uns spontan was es hier zu schauen gab….. es fiel auf das alle Ingredients.. aus Deutschland waren… Kommentar „only Germany – for best beer“. Als Papa ihm erklĂ€rte, dass wir nicht weit vom TannezĂ€pfle herkommen war er total begeistert… das kennt man also in Australien auch…

So nach einem leckeren Essen ging’s in die Tram und wieder zurĂŒck nach Glenelg.. dort noch zum Sonnenuntergang vorne am Pier zum Spieli und dann total erschöpft ins Bett.

Gold und Goodbye

Vor lauter Begeisterung mĂŒssen wir zum letzten Tag in Perth doch noch ein kleinen Eintrag in unser Tagebuch machen 😁 Nachdem endlich alle Koffer irgendwie gepackt und auf das maximal Gewicht von 23kg getrimmt waren (Anm.: mit Thai bis Perth durften wir 30kg) sind wir nochmal in die Stadt und haben die Perth Mint besucht..

Die Tour war nicht nur dank unserem Tourguide ein echter Knaller. Das Thema Gold und Gold in Australien wurde einem wirklich sehr anschaulich vorgestellt. Dazu durfte man Gold anfassen, die grösste GoldmĂŒnze (1 Tonne) anschauen, beim Gold Giessen zuschauen, sich gegen Gold wiegen, und und und. Gezeigt wurden auch Replikas der grössten in Australien gefundenen Goldnuggets. Unser Tourguide hat dies immer mit viel Witz und Wissen prĂ€sentiert…Es hat uns allen Drei wirklich sehr gut hier gefallen… und die gut 1h verging wie im Flug. Also wer mal in Perth ist… geht hin es lohnt sich.

Danach sind wir nochmal zum schönsten Spielplatz vorne am Queen E. Quay gegangen bevor wir dann leider schon wieder „goodbye Perth, goodbye Western Australia“ sagen mussten…sniff..

Ugly Men und die 4025km

So heute mussten wir uns also von unserem kleinen rollendem Panzer verabschieden… um 1030 Uhr rollten wir vor unser Hotel in der Hoffnung das unser Appartement schon parat ist… und dank Merryn (der guten Seele von der Rezeption) konnten wir wirklich schon rein in die Wohnung… schliesslich warten 3 Waschmaschinen Ladungen darauf möglichst rasch verarbeitet zu werden… Papa brachte dann in der Zwischenzeit den Camper zurĂŒck zum Vermieter… aber noch ein Blick auf den Tacho: 4025km !!

Ja das waren dann doch in 22 Tagen recht viele Kilometer… aber wenn man sich das Land anschaut, war das vielleicht nicht mal die HĂ€lfte vom unteren westlichen Viertel…

Nach dem Mittagessen ging es dann zur Freude aller in die Stadt, denn ausser entspannten Bummeln wollte Papa noch zum Coiffeur.. schliesslich muss man sich nach so vielen Trucker Kilometer mal wieder die Haare ordentlich fĂŒr die Öffentlichkeit richten… Nach kurzer suche fand Papa auch den richtigen fĂŒr Ihn passenden Coiffeur – „Ugly Men“ – Was fĂŒr ein cooler Schuppen und was fĂŒr ein cooler Name… 🙂 Nach kurzen 15min war Papa dann wieder parat fĂŒr die nĂ€chsten Tage…

Morgen werden wir mal einen Tagebuch freien Tag einlegen. Wir gehen am Vormittag nochmal in die Stadt und am spÀteren Nachmittag geht es dann langsam zum Flughafen.. unser Flieger geht dann um 1720 Uhr nach Adelaide.. South Australia wartet.. und wir sind gespannt was uns dort erwartet.

177km fĂŒr ein Hallelujah

So unser letzter Tag mit dem Camper auf Tour startete heute.. morgen frĂŒh geben wir unseren kleinen, liebgewonnenen Panzer wieder ab.. und er musste heute auch nochmal schwer schuften…. wieder einmal mĂ€chtiger Sturm heute.. ja natĂŒrlich als Gegenwind… somit hatte unser Bolide wieder mĂ€chtig Durst auf Diesel👍😁

Unsere liebe Mama hat sich fĂŒr den letzten Tag heute eine Tour ins Hinterland nach New Norcia gewĂŒnscht. Nach genauen Studium des ReisefĂŒhrers versprach Sie Papa und Tochter wegen der dort erwĂ€hnten Selbsterzeuger Produkte einen wundervollen Stop in einem der sicher vielen CafĂ© vor Ort… so sagten Papa und Tochter diesem Routenwunsch selbstverstĂ€ndlich zu… die Fahrt ging quer von Cervantes ĂŒber alle mögliche und unmögliche Strassen nach New Norcia. Wiedereinmal zeigten sich auch die Ă€usserst flexiblen TemperaturverhĂ€ltnisse… waren es noch 30C beim weg fahren an der KĂŒste.. waren es keine 50km im Inland auf einmal 23C.

Aber zurĂŒck zu New Norcia exakt 177km nach unserem Start erreichten wir den Ort. Dieser rĂŒhmt sich als die einzige Stadt in Australien welche von Mönchen gegrĂŒndet wurde..und in der Tat der Ort entpuppte sich als Knaller !! Es gab exakt 1 CafĂ©, 1 Hotel, 1 Tankstelle und 1 Wohnhaus… 😁 wow da wird es echt schwer das beste versprochene CafĂ© zu finden… Papa glaubt das in der etwas sĂŒdlich gelegenen Space Radar Station wo man weit ins All horcht mehr GerĂ€usche gefunden werden als in New Norcia… da ist Deep Space nothing. Um sicher zu gehen das wir nicht taub geworden sind weil es so ruhig ist.. besuchen wir das Visitor Center und Museum.. zum GlĂŒck: es gibt Stimmen und GerĂ€usche… also nicht taub geworden. Nach einem Rundgang durch die örtliche Stille geht es dann weiter in Richtung Perth..

Bei der Anfahrt in die Stadt fahren wir dann noch durch das Swan Valley. Das ist dann noch ein schöner Abschluss bevor wir dann wieder unseren Stadt Campingplatz anfahren.. Dort angekommen, freut sich die Tochter wieder ĂŒber das grosse HĂŒpfkissen und dem warmen Pool zum bĂ€dele.

Unsere Abschlussroute heute: Cervantes – New Norcia – Swan Valley – Midland – Gwelup (ca. 330km)