Wie sie sehen.. sehen Sie nix…

…wirklich rein gar nix bei dem Regen. So könnte man unseren nächsten Tag auf Kauai zusammenfassen. Auch heute wieder drückt der kühle und feuchte nordost Passat viel Regen gegen die Berge von Kauai. Es hat heute von 1000 Uhr bis zum Abend durchgehend geregnet.. Also für uns wieder Zeit ins Auto zu sitzen und ein bisschen rum zu fahren.. Zunächst erkunden wir unsere Ortschaft bevor wir dann zum Surfer Dorf Hanalei wenige Kilometer von uns weg fahren.

Wir hüpfen von Shop zu Shop und von Cafe zu Cafe … immer schön unter den Vordächern entlang… bzw. unsere junge Dame mit der Regenjacke hüpfend von Pfütze zu Pfütze.. irgendwie auch schön, warm isses ja eh. 🙂 Danach entscheiden wir uns noch die letzten 11 Meilen in Richtung „Norden“ weiterzufahren bevor die Strasse dann vor der gigantischen Na Pali Coast endet.. aber wie in der Überschrift erwähnt… nix zu sehen oder sagen wir mal so, es gibt Ansätze wie die Gebirge aussehen könnten.

Dafür können wir aufgrund der Regenmengen ganz schön staunen, was im Meer und am Strassenrand passiert.. die Strasse ist wunderschön kurvig und wird immer wieder durch einspurige Brücken mit steilen Rampen unterbrochen… Nach jeder Kurve gibt es wieder überraschende Ausblicke auf Beaches… Jetzt kommen nur noch vereinzelt die extra auf Stelzen gebauten Häuser.. Die hat man wegen der „Springfluten“ so „hoch“ gelegt…

Doch dann kurz vor Ende der 11 Meilen werden wir von Mutternatur gestoppt… die Strasse ist einfach überflutet und die Wassermassen donnern mehr als Kniehoch einmal quer rüber. Da schaffen es nur noch die Einheimischen mit Ihren Ultra hochgelegten Boliden durch… zum Glück waren wir nicht 30min früher dran… sonst dürften wir wie die vielen anderen Touristen auf der anderen Seite nun warten… und ich glaube so wie es heut geregnet hat sehr lange bis zum Abend warten.. ehe man wieder zurückfahren konnte.. Glücklich ist dann der, der so eine Supermama wie wir an Bord hat, die immer eine Handvoll „Essen“ eingepackt hat 😉

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Nach so viel Action und Wetter sind wir dann zurück in die Wohnung und haben spontan beschlossen, dass wir die Vorräte aufstocken… wer weiss wie lange es noch regnet.. also noch schnell in den örtlichen Supermarkt….und nachdem wir keine Backförmchen mit Hula-Mädels oder Weihnachtsmänner im Supermarkt und in der Wohnung gefunden haben… ist halt:

…leckeres Brot geworden.. auch mal wieder lecker nach so viel labbrigem Toast. Somit kann der Regen so lange dauern wie er will… wir haben den Tiefkühler voll und der der Kühlschrank hat auch genug flüssigen Hopfenaufstrich für Papa in Flaschen abgefüllt bereit 🙂 🍻 Cheers

Rein statistisch gesehen…

…hatten wir heute einen typisch (schönen) Kauai-Tag gehabt. Voll warm und noch voller Regen.. soviel das man beim Auto fahren endlich mal wieder weiss warum man bei 60 km/h den schnellsten Scheibenwischergang benötigt.. Schliesslich fallen hier im Norden der Insel ja mit die weltweit grössten Regenmengen (12000 mm im Jahr – vgl. Berlin 650 mm/Jahr).. aber das hält hier keinen davon ab dennoch an die Beach oder in den Pool zu springen… es ist ja schliesslich warm und der Regen so dünn wie Bindfäden – erinnert uns irgendwie an Schottland – Liebe Grüsse dorthin 🙂 Ja, der Winter hier auf Hawaii dauert dieses Jahr auch viel länger haben wir gestern im B&B und von anderen Leute gehört…

Ab heute konnten wir unsere gebuchte Wohnung beziehen… doch vorher haben wir die regnerische Zeit genutzt und uns noch im Süden und Osten der Insel umgeschaut.. unsere Wohnung liegt ja im regenreichen Norden 😉 aber dafür in der wunderschönen Hanalei Bucht kurz vor der grandiosen Na Pali Coast (aus vielen Filmen wie Decendantes, Jurassic Park, King Kong ja mehr als bekannt…).

Wir sind von unserem B&B gleich mal zu den ersten Wasserfällen und dem Waipula River Canyon gefahren und haben dort die Aussicht auf den Regenwald genossen..

Danach sind wir nach Süden in Richtung Poipu durch den Tree Tunnel (einer zu gewucherten Hauptstrasse) und zum historischen Örtchen Koloa gefahren. Anschliessend noch vor zum Spouting Horn (ein Loch im Lavaplateau durch dass die Meeresbrandung Wasser wie ein Gysir nach oben drückt) und dann nach Poipu bevor wir dann langsam umgekehrt sind, um langsam in Richtung zu unserer Wohnung zu fahren.

Übrigens, das einkaufen die grosse Leidenschaft unserer Tochter auf dieser Reise ist, dürfte ja ein öffentliches Geheimnis sein…. aber unser Vergleich mit Australien fällt dann aber entsprechend vernichtend aus… die Lebensmittelpreise sind hier wahrlich der Knaller… ist das teuer (Obst, Gemüse, Salat, Yoghurt…. wow..) nur Fleisch ist natürlich günstig. Aber was soll’s wir müssen ja unseren Kühlschrank füllen.. 🙂

Danach sind wir dann die restlichen 25km bis zur Wohnung im Pali Ke Kua Komplex gefahren…cool Mega Wohnung mit wunderschönen Blick aufs Meer… (vielleicht irgendwann auch mal mit Sonne).

23min, 21Grad, oh was vergessen..was isch das…?

Auch die heutige Zusammenfassung vom eigentlich kurzen Tag ist dann etwas länger ausgefallen.. als wir selber dachten… da war zunächst letzte Nacht die Erkenntnis von Papa als er die Inputs vom Appartment abrufen wollte… „Ohhh stimmt.. wir hatten ja noch die Hausaufgabe.. uns fehlt ja noch eine Unterkunft für eine Nacht auf Kauai bevor wir unser bereits gebuchtes Appartment beziehen dürfen… und heute geht unser Flieger ja schon nach Kauai…dazu kam jetzt die Gewissheit das hier diese Woche noch alles sehr voll ist… Amerika hat Spring Break Ferien, Australier Ostern… soweit war also nix mit „wir probieren es mal auf Zufall und klappern ein paar B&Bs ab…“. Somit musste eine Nachtschicht ran und Papa versendete diverse E-Mails mit Anfragen, wir hatten ja schliesslich auch nur bis 1000 Uhr heut früh Internet und mussten dann los zum Flughafen. Wir sind aber genau um 0958 fündig geworden 😁 und konnten ein noch dazu schönes B&B (und schaut selbst später die Bilder) finden.

So konnten wir entspannter um 1030 zum Flughafen aufbrechen… unser Flug ging um 1300. wunderten uns aber über Hawaiian 🌺 Airline Empfehlung für den simplen „Neighbour Island“-Flug soviel früher am Flughafen zu sein.. Dort angekommen war dann aber alles klar…. um Himmelswillen was für ein Chaos !!! Der Check-in war dann auch wieder stark von US-Ordnung geprägt… da tut jeder aber zu 1000% nur das was er darf… der eine schaut, der Nächste prüft, der Dritte stempelt, Nr. 4 und Nr. 5 kontrollieren..sorry Nr. 6 auch noch…und so weiter.. nach Nr. 9 waren wir dann endlich hinter der Security Kontrolle.. puhhh tief durchatmen 😎

Überhaupt der Flughafen von Honolulu hat den absoluten „Magnum“-Flair (wenn einer noch die Serie der 80er kennt, weiss er was ich meine) der frühen 80er, wenn nicht sogar 70er… wie wenn Tom Selleck und Higgi Baby hier gleich in der Schlange mit anstehen…. was für ein alter Schrotthaufen. Am Gate angekommen klingelt dann dazu noch ein ganz komisches Gerät für unsere Tochter und Sie fragte „Papa was isch des“….

Ja die gibt es wirklich noch immer… und die klingeln auch noch so wie in den 80er…Papa erklärte das dies ein Telefon 📞 ist und früher nicht wie ein 📱 ausgesehen haben 😁 Cool was in den Kinderköpfen immer wieder vorgeht… mit Spannung erwarteten wir den Abflug und wurden überrascht das keine kleine 717 sondern eine ausgewachsene 767 für den Flug nach Kauai am Gate stand. Wow.. fully booked auch hier..Nun aber kam dann der mit Spannung erwartet Abflug… raus mit der Maschine auf die künstliche Insel.. durchstarten noch einmal ganz Nahe an der Skyline von Downtown und Waikiki vorbei, dann ein grosser Bogen, schnell den Saft oder Wasser verteilt und schwups schon wieder gelandet.. exakt 23 Minuten ! So kurz sind wir in unseren ganzen Leben noch nie geflogen…

Kauai begrüsste uns dann leicht unterkühlt bei 21Grad (für eine hawaiianische Insel schön eher kühl)..dicht mit Wolken verhangen und verregnet… so krass kann der Unterschied vom sonnigen Honolulu ausfallen…

So jetzt noch kurz in Supermarkt etwas für das Abendessen kaufen (in der Hoffnung wir können in unseren B&B wirklich kochen)… dann eine kurze erste Stippvisite durchs Hinterland und dann ab zum B&B.. das war dann wirklich ein Volltreffer.. Darcy s little „Secret Falls Retreat“ liegt schön im Regenwald am Wailua River Canyon unweit von Wasserfällen… nette Zimmer dazu und eine total offene „Help yourself“ Kultur dazu.. Tiptop 👌 Die Küche top ausgestattet und zur Benutzung frei, ein wunderschöner Pool mit Blick auf den Regenwald, schönes Zimmer.. so lässt sich doch auch bei Regen der späte Nachmittag bei Regenschauer im Pool geniessen 😁

Übrigens… wir sind ja nun in Kauai und haben heute Oahu mit Honolulu verlassen 😁 somit gehören die nächsten 10 Tage der Insel, die weltweit mit auch die höchsten Regenmengen hat… wir sind gespannt.. warm isses ja zum Glück auch unter den Wolkenhier.

Der Mann am Mülleimer und die Extrarunde

Obwohl wir heute sehr viel in Honolulu angeschaut haben..und von Pearl Harbour bis Downtown alles mit dem ÖV abgegrast haben..so war es dieser eine Moment in der Nähe der Bushaltestelle, der unsere Tochter den ganzen Tag in Gedanken bewegt.. es war der Mann am Mülleimer ohne zu Hause, welcher von Mülleimer zu Mülleimer ging und nach essbaren und trinkbaren suchte und vor unseren Augen einen alten Milchshake rausholte und leer trank…danach waren viele Erklärungen notwendig bis auch hier bewusst war, dass es sowas gibt… die Nachfragen kamen dann immer wieder mal.

Aber zurück zu dem heutigen Programm am Vormittag wollten wir Pearl Harbour anschauen und am Nachmittag den Rückweg nutzen und dann dem modernen und historischen Downtown einen Besuch abstatten.. das ganze wollten wir mit Bussen machen, da dies im „crowded“ Honolulu am einfachsten ist. Die Ticketpreise waren dann auch extrem günstig.. für einen 1-Day-Pass zahlt man gerade einmal 5.5 USD.

Nur die Anzahl der Haltestellen von Waikiki bis zum Pearl Harbour Memorial waren gefühlt endlos, obwohl nicht weit.. so ca. 1h waren wir im stark „klimatisierten“ Bus unterwegs.. dafür hatten wir aber nette Gespräche mit Australiern, die hier aufgrund ihrer Ferien wirklich stark vertreten sind als Urlauber (natürlich nach den Japanern). Am Memorial angekommen haben wir dann das Museum und das Ausstellungsgelände angeschaut… etwas Pech hatten wir dann mit dem Versuch zur Gedenkstätte der USS Arizona mit dem Boot rüber zu fahren… leider schon alle Boote ausgebucht für den heutigen Tag.. so blieb es beim Blick aus der Ferne auf die USS Arizona… wer hier noch geschichtlich mehr wissen will mal hier klicken.

Übrigens pünktlich im 1215 gab es dann auch wieder einer 15min Dusche vom Himmel. Diese nutzen wir dazu um mit der jungen Dame ihren ersten amerikanischen Hotdog zu verspeisen 😁 danach ging die Erkundung auf dem Gelände weiter. Danach ging es wieder zum Bus und wir hatten Glück einen der wenigen Express Busse nach Downtown zu erwischen..doch wo Express drauf steht muss nicht Express rauskommen dachten wir uns danach… der Grund: unsere Busfahrerin (eine waschechte Hawaiian Big Mama). Fuhr kurz vor Downtown mal eben falsch bzw. bog falsch ab, so dass sie wieder etliche Blöcke zurück fahren musste, um die Haltestelle (war wohl eine wichtige noch dazu) wieder zu erreichen.. somit war unser Epxress-Bus dann eher ein „ExtraRunden“-Bus… Denke auch alle Passagiere fanden es lustig und grinsten fleissig…. kommt ja schliesslich nicht auf die Minute hier an Aloha 😁

So in Downtown angekommen ging es dann auf die grosse historische Entdecker Tour Teil 2… vom Aloha Tower (hier wurden früher alle Insel Besucher persönlich begrüsst), zum Königsplast (dem einzigen König, der die amerikanische Geschichte zu bieten hat.. entsprechend stolz würde der hier behandelt) bis zum historischen Court House auf der einen Seite… dann zur Bibliothek, dem Governeur House und dem Capitol auf der anderen Seite ging es wieder Kilometer um Kilometer durch die Stadt… bevor wir festgestellt hatten… „oh langsam sollte wir um 163o Uhr so langsam mit dem Bus in Richtung „Diamond Head“ fahren… dem Aussichtspunkt am Rand des Alten Kraters… doch leider dort um 1715 angekommen mussten wir feststellen das die letzten Besucher nur bis 1630 reingelassen werden um den 1.3km steilen Ansteig bis 1800 zu meistern.. oh Pech gehabt. na dafür gab es dann eine Runde im Pool bevor wir wieder zum leckeren Essen in die Stadt sind… so ging es heute sehr spät für alle ins Bett 👍

Aloha, Waikiki…

So heute früh, nachdem wir 14h unterwegs waren (mit umsteigen in Melbourne), sind wir ziemlich pünktlich in Honolulu gelandet. Schon der Anflug auf den Flughafen an der Skyline und dem Waikiki Beach entlang war schon in der morgendlichen Dämmerung spannend… noch spannender hatten wir im Flieger die Frage diskutiert: „Wie wird wohl der Security Check ausfallen.. nachdem unsere USA Erfahrungen was dies angeht (sind ja auch schon wieder 10 Jahre her), meist sehr von Unfreundlichkeit und als zeitraubend in Erinnerung haben…

Doch Hawaii sammelt hier schon gleich erste Pluspunkte… freundlich, smalltalk und schnell geht das ganze ab… so sind wir dann schon gegen 0800 Uhr im Hotelzimmer und können loslegen. Wir sind die 2 Nächte hier in Honolulu im The Surf Jack einem echt schicken Boutique Hotel.. cooler lässiger Surfer Style, in der sonst so von „70er“-Altbau Hotel geprägten Waikiki Center.

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Dann gehts zu einem ersten Kurzbesuch an den Waikiki Beach..und der Umgebung inkl. kurzen Frühstück (Wir hatten ja im Flieger eher nix zum beissen) 😉 für überraschend günstig haben wir den Klassiker mit Spiegelei, Rösti, Toast und einem GRAUENHAFTEN Café reingezogen. Da ist er wieder der 48h gebrühte wieder aufgewärmte und als Kona Café deklarierter „Hochgenuss“

Der Rundgang führt uns den ganzen Tag dann zu den „Must see“ Denkmal vom Duke, dem Hawaii Beach Center, Royal Hawaiian Hotel dem Mona Surfrider Hotel (beides die legendären Hotels aus der Geschichte von Honolulu), usw…

Danach wird es dann Zeit und unsere Tochter drängt auch darauf sich endlich am legendären Waikiki Beach in die Fluten zu stürzen… aber eigentlich, wenn man ehrlich ist… ein Stadtstrand wie 100 andere auf der Welt… obwohl wahrscheinlich der Strand, wo es absolute Mehrheitsverhältnisse gibt… und die geht an die Japaner 😁 Aber uns hat der Hawaiian-Vibe schon durch die verschiedenen Smalltalks mit dem Polizisten, Bedienung, etc.. schon eingeholt und die Stimmung ist auch aufgrund dieser Begegnungen bestens..

Somit gehen wir dann quasi mit dem Sonnenuntergang vom Strand zum Essen… aber bloss wohin? Man ist das voll hier..wo kommen die Leute denn alle her.. schon beim ersten Versuch der „chesscake factory“ ist die Schlange wirklich gefühlte 75m lang und um den berühmten Piepser zu erhalten, damit man dann noch weiter wartet bis man endlich einen Tisch bekommt… doch nach einigem suchen finden auch wir wirklich ein schönes Plätzchen und auch hier überrascht uns Waikiki mit gutem Essen zum echt faireren Preis.. so kann es dann morgen weiter gehen…

Where are the germans… Time to say goodbye

So heute ist unser letzter Australien Tag… so schnell sind also die 37 Tage hier in West- und Südaustralien vorbei.. insgesamt 4600km haben wir jetzt das grosse Land bereist. Morgen auf dem langen Flug nach Hawaii versuchen wir noch eine Zusammenfassung zu schreiben 😁

Unsere finale Tour für heute: Hahndorf – Port Adelaide – Glenelg (ca. 90km)

Zuerst besuchen wir nach unserem „Reste“-Frühstück das Örtchen oder Städtchen „Hahndorf“.. einwirklich touristisch hervorragend herausgeputzte Location die Aufgrund ihrer deutschen Gründer perfekt vermarktet wird.. die am 28 Dezember 1838 hier gelandeten Deutschen hatten mit ihrem Schiff dem „Zebra“ eine wahrlich beschwerliche Reise…haben aber ein nettes heute historischen Ort den Australiern „vermacht“.

Nach soviel German Culture 😉 fuhren wir weiter in den Norden von Adelaide ans Meer.. dort besuchten wir das Örtchen „Port Adelaide“… nicht fehlen durfte natürlich auch der Spielplatz Besuch…der Ort war heute allerdings ein wenig „leer“ da hier wohl eher am Wochenende der Bär steppt.. wenn all die Kneipen und Bars geöffnet haben..

Den zVieri und den Sundowner haben wir dann wieder in unserem Lieblingsort „Glenelg“ gemacht.. wir haben uns wieder im Stanford Grand eingebucht… somit gehen hier ganz langsam die 37 Tage zu Ende… und wir beginnen mit der Kunst des Koffer Packens… wir dürfen morgen nur noch 20kg pro Koffer mitnehmen und haben bisher natürlich kaum Sachen gekauft… hihihihihi… jetzt wird’s spannend 😎

Goodbye Kangaroo Island..

Heute mal nur ein kurzer Bericht…unsere Route führt uns von Kingscote wieder zurück zum Hafen von Penneshaw. Dort haben wir die 1330 Uhr Fähre für unsere Rückfahrt gebucht. Dann geht es wieder auf dem Festland angekommen von Cape Jarvis nach Normanville. Dort machen wir Spiel- und zMittag Pause. Dann geht es ab in die Adelaide Hills…zu unserem heutigen Zielort: Hahndorf – the oldest surviving German settlement.

Die Fahrt durch die Adelaide Hills führt wunderschön hügelig durch Wälder und von Weingut zu Weingut. Wir haben hier wieder ein sonnigen Herbsttag bei 18C. Morgen früh wollen wir früh raus und dann noch ausgiebiger Hahndorf anschauen.. der Ort war uns heute Abend bei Ankunft zu voll am Ostermontag. Darum sind wir gleich zu unserem Campground und unserem Cottage dort gefahren… wir müssen ja langsam für den nächsten langen Flug packen 😁

Morgen geht es also noch durch Hahndorf, dann nach Port Adelaide und dann wieder nach Glenelg zur letzten Übernachtung bevor der Australien Besuch dann leider schon wieder vorbei ist. Übrigens jetzt nach Sonnenuntergang müssen wir auch mal frieren… für morgen früh sind erstmal sonnige 9C angesagt bevor wir dann wieder 24C haben werden.

Desert Bunnys und Happy Easter !!

Allen treuen Tagebuchlesern wünschen wir erstmal „schöne Ostern“ !

Heute früh hat uns der Osterhase auch im Appartement besucht, was unsere Tochter extrem spannend fand und in die nächste Stunde immer wieder auf den Balkon gelaufen ist, um sich zu überzeugen, dass er draussen nicht nochmal vorbei läuft… lustig.. ansonsten sind wir auch sehr relaxed heute in den Ostersonntag gestartet, da man uns heute 1 Stunde mehr geschenkt hat.. letzte Nacht wurden hier die Uhren auf Winterzeit umgestellt.. somit habe wir jetzt wieder nur 7.5h „Vorsprung“ zu daheim.

Für heute haben wir uns zwei Programmpunkte ausgesucht… die Seal Bay mit Ihrer Seelöwen Kolonie und Little Sahara… also rein ins Auto und die 60km zum Seal Bay Conservation Park. Nach kurzer Prüfung, was hier geboten wird, haben wir uns dann doch für die teurere Guided Walk Tour entschieden… mit 30 AUD pro Nase und Kinder ab 4 (Generell in Australien) zahlen auch anteilig, doch ein relativ teurer Spass.. aber da wir hiermit die Forschungsarbeit an den ca. 800 Seelöwen unterstützen, haben wir das gerne gebucht. Der Vorteil ist auch gegenüber den Self Boardwalk, dass man mit einem Ranger runter auf den Strand direkt zu den Seelöwen darf und erst noch aus erster Hand alle Infos zu den Tieren erhält. Da ist doch recht viel verblüffendes dabei…so waren wir überrascht, dass die Tiere relativ weit im Landesinneren unter Büschen „schlafen“ und dann am Tag an den Strand „marschieren“.. darum musste man auch immer damit rechnen, dass ein Kollege die Dünen runter spurtet was auch echt oft vorkam. Die „Autobahnen“ seht ihr hier auf dem folgenden Bilde recht gut.

Dazu hatten wir viele Seelöwen Babys (laut Infoboard 206, wovon 58 nicht mehr da sind..) gesehen, da wurde direkt unter den Leitplanken vom Laufsteg (welches die Tiere gerne als Schattenplatz nutzen) kräfig und laut „gesuckelt“ , was die Tochter zum Lachen fand.. dadurch das einige Seelöwen Damen gerade wieder parat für die nächste Paarungsrunde waren, gab es auch sehr viele Machtkämpfe der Seelöwen Männer am Strand…was für ein Leben..dauernd sich an der Bar wegen der Damen prügeln 😁 Die Rangerdame hat uns auf jedenfalls vieles erklärt und wir haben dann auch noch ca. 2h hier verbracht, weil sich dauernd etwas vom Steg aus tut… lustig was hier so passiert.

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Nach soviel Tieren ging es erstmal wieder zum Picknick an ein schönes Plätzchen.. neuerdings nur noch im Landesinneren… weil unserer Tochter wegen ihrem Feindbild der Möwe nicht mehr zum Essen am Strand zu überreden ist… da ist für Sie die Gefahr zu gross, dass Ihr Essen wegkommt und die Möwe damit durchbrennt… erklärt Sie uns 😳 So frisch gestärkt fahren wir dann zu Mamas ♥️Wunsch zu „Little Sahara“.. das sind grosse Sanddünen, wo auch viele zum Boarden gehen. Hier verbringen wir dann wieder viel Zeit, und toben uns so richtig im Sand aus.

Auf der ca. 1km langen Schotterpiste nach draussen hat dann Papa auch wieder viele Koalas auf den Eukalyptusbäumen erspäht.. warum sind wir gestern nochmal in einen National Park dafür gefahren 😉 die hat es hier ja fast mehr…. lachten wir..

In unserem Ort angekommen wollte dann die junge Dame nochmal ihren ♥️ Wunsch nachgehen… na klar Sie wollte die Pelikan Fütterung noch einmal erleben.. leider mussten wir dort von dem Mann, der die Fütterung seit 25 Jahren macht erfahren, dass er in wenigen Tagen, wenn die Ferien hier vorbei sind, damit aufhört und in Ruhestand geht..echt schade.. dafür konnten wir dieses mal aber noch lernen und sehen, dass ein Pelikan es sowas von überhaupt nicht mag wenn er ein Fisch verkehrt in den Schnabel bekommt.. was uns der Mann mit einem grossen Fisch demonstriert hat…wie lustig probiert er dann den grossen Fisch gekonnt in seinem Schnabel zu drehen… (und das wenn nebenan noch die hungrigen Kollegen nerven) 👌

So morgen geht es dann wieder die 60km zum Fährhafen, wo wir dann wieder auf das Festland zurück fahren…

Isch es Känguru und dä Koala au in dä Osterferie ??

..war die durchaus berechtigte Frage der Tochter nachdem wir auf den ca. 110km von unserer Wohnung bis zum Eingang am Flinders Chase National Park kein einziges Tier gesichtet hatten. Auch die ersten 700m vom 1.5km langen Heritage Walk am Parkeingang waren mehr als ernüchternd…seht selbst… viele Wiesen mit Millionen von Känguru-„Bohnen“ aber nicht ein Tier..

..doch dann endlich.. haben Papas Augen wieder Jäger Qualitäten bewiesen und das erste Wallabie im Unterholz identifiziert… dann sogar noch Koalas.. und und und… ja auf den letzten 800m waren dann doch noch einige da… also nicht alle in Ferien sagte Papa.. puhhhhh.. Glück gehabt.

Bei so viel Glück nun aber ganz schnell runter zum Admiral Arch.. dort soll es ausser genialer Küste und dem Bogen auch Neuseeländische Pelzrobben geben.. Also bevor die auch noch in Ferien gehen, wollen wir denen noch schöne Ostern wünschen… die 15km dort hin winden sich dann doch in einigen Kurven bis zur Küste vor..und ausser den Tieren sind auch viele Australier in Osterferien…soviel wie hier los ist 😁, vorne angekommen, begrüsst uns zunächst der Leuchtturm.. dann kommt die Küste.. brachial donnert hier die Brandung an den Fels… und dazwischen sind dann auch wirklich viele Pelzrobben, die sich im Meer mit den Wellen freuen oder faul auf dem Fels sich den Pelz von der Sonne wärmen lassen.. übrigens hier ist ein wunderschöner Herbsttag mit 20C.

Dann gehts weitere Treppenstufen runter bis zum Admiral Arch.. ein beeindruckender Felsbogen mit Stalaktiten (oder waren es -gmiten ? 😉) auch hier tummeln sich einige Pelzrobben mit ihren Jungen..imposant.

Nach soviel Küste fahren wir weitere ca. 15km zum nächsten Highlight im Park den „Remarkable Rocks“… für alle wissenschaftlich interessierten Tagebuchfreunde… mal wieder eine Erosionsgeschichte wie der entstanden ist.. (hier zu lesen).. da hat sich zu Godwana Zeiten mal wieder ein grosses Granitsteinchen im „Weichei“-Gesteinsschicht verirrt… dann viel wischiwaschi vom Meer und Regen und fertig ist das Mondgesicht… so also mal die Kurzfassung 😳 aber im Ernst wären nicht die vielen Touristen hier dann wäre das klettern durch die vielen ausgewaschenen Höhlen und Schluchten noch schöner auf dem Platteau als es so auch schon ist.

So jetzt fahren wir zurück zum Park Eingang und machen erstmal einen verspäteten zMittag um 15uhr … danach wollen wir nochmal auf einen Walk zum Tiere schauen..wieder treffen wir nun am späten Nachmittag auf Kängurus, Koalas und Wallabies…. sehr schön… da läuft die Tochter als Grosswildjäger ganz von allein die KM durch den Wald.. ganz ohne Schulter 😁 So jetzt ist es hier auch schon recht spät, denn wir wollen ja eigentlich noch den Hanson Bay Koala Sanctuary besuchen… das wird knapp.. um kurz nach 1630 Uhr sind wir dort und die Rangerin meint, „we close at 1700 and the Walk needs 1.5h“… oh Pech. Aber.. nachdem wir noch ein wenig im Shop rumlungern und die kleine Dame dauernd fragt, warum wir nicht rein können.. ruft uns die Rangerin auf einmal zu sich und meint.. „Go in for 30min for free…“ und sagt uns, wo die meisten Koalas gerade sind… Super freundlich !!! Und belohnt werden wir zum Schluss mit einem Koala der von einem Baum auf den anderen geht, indem er vor uns auf den Boden steigt und gemütlich zum anderen Baum läuft… nach so vielen Tieren schläft es sich auf der Rücksitzbank dann so gut, dass die 100km Heimweg nix mehr aus machen.

Dort angekommen verzichten wir heute auf das kochen und holen uns „takeaway.. best fresh Fish on the Island“ bei Kangaroo Island Fresh Seafood. Mmmhhhh lecker.. en Guete.

Festland – Insel 1:0

Heut müssen wir etwas früher los.. wir müssen die ca. 140km (oder ca.2h wie der Reiseführer sagt) von Glenelg bis Cape Jarvis so schaffen, dass wir um 1130 Uhr den Check-in für unsere Fähre nach Kangaroo Island nicht verpassen… und da heute ja Karfreitag ist erwarten wir ein bisschen Chaos auf den Strassen. Doch die Strasse sind heute doch relativ gut zu fahren und entsprechend gut kommen wir in Cape Jarvis an. Auf der Fahrt fällt uns auf das es a.) sehr viel hügeliger und welliger ist und b.) wir schon viel mehr Kängurus und Wallabies sehen als zuvor in West Australien… interessant!

Nächster sehr interessanter Part war dann das einparken auf der Fähre… bei diesem Procedere war wirklich jeder Zentimeter auf der Fähre ausgenutzt. Da muss man vorwärts, seitwärts, rückwärts einparken bis alles voll ist.. echt lustig. Aber unser kleiner Toyota Corolla findet auch seinen Platz 😁

Auf Kangoroo Island angekommen müssen wir dann nochmal ca. 55km bis zu unserer Wohnung in Kingscote fahren und freuen uns schon auf die Tiere links und rechts am Wegesrand…Papa gibt extra noch die Wette aus: „Wer das erste australische Tier sieht, bekommt ein Eis..“. Doch was passiert? Ausser vielen toten Wallabies am Strassenrand bewegt sich nichts lebendiges.. da hat das Festland heut aber klar nach Punkten gewonnen. Wo sind die den alle hin? Zum Osterhasen? Na wenigstens bei der Pelikan Fütterung in unserem Ort sind dann doch viele der grossen edlen Kollegen da… das freut auch unsere kleine Dame sehr.. gespannt lauscht Sie den Erklärungen vom Mann, der die Vögel jeden Tag um 17 Uhr füttert und uns Menschen erklärt, was das für Jungs und Mädels sind… die sind mit einer Spannweite von 3m dann doch recht grosse bzw. weltweit die grössten Pelikane, die es gibt, erfahren wir…

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So danach ist auch schon wieder ein Tag rum.. und wie wir eben im Visitor Center erfahren haben… ab morgen werden hier die Uhren um eine Stunde zurück gestellt! Dann geht die Sonne wieder um 1830 und nicht wie aktuell um 1930 unter.